Wie verändert additive Fertigung die Produktentwicklung?
Die additive Fertigung wandelt die Produktentwicklung, weil sie Bauteile schichtweise aufbaut und so Designfreiheit sowie Materialeffizienz erhöht. Durch 3D-Druck Produktentwicklung werden komplexe Geometrien realisierbar, die mit subtraktiven Verfahren kaum oder nur teuer zu fertigen sind. Das reduziert Verschnitt und fördert eine spürbare Kostenreduktion Fertigung, vor allem bei individuellen Teilen und Kleinserien.
In der Designphase setzen Entwickler auf Design for Additive Manufacturing, Topologieoptimierung und bionische Strukturen, um Bauteile leichter und funktionsintegriert zu gestalten. Rapid Prototyping mit Systemen von Stratasys, Ultimaker oder EOS verkürzt Iterationszyklen drastisch; Prototypen entstehen an Tagen statt Wochen. Diese Geschwindigkeit senkt Time-to-Market und stärkt die Innovationskraft in der Produktentwicklung Deutschland.
Additive Verfahren wie FDM, SLA, SLM und SLS ermöglichen nicht nur Prototypen, sondern auch wirtschaftliche Serienproduktion 3D-Druck bei speziellen Anwendungen. In Medizintechnik, Luftfahrt und Maschinenbau entstehen patientenspezifische Implantate, Brennkammerkomponenten und On-Demand-Ersatzteile. Gleichzeitig treiben Materialinnovation von Herstellern wie BASF Forward AM und Forschungsstellen wie Fraunhofer die Zulassung und Prozessstabilität voran.
Für industrielle Additive Manufacturing gilt: Integration in bestehende Produktionsketten, Qualitätsprüfung nach DIN/ISO und gezieltes Postprocessing sind entscheidend. Wer Pilotprojekte startet, profitiert von geringeren Lagerbeständen, flexibleren Lieferketten und nachhaltigen Effekten durch lokalisierten Fertigungsbedarf. Detaillierte Praxisbeispiele und technische Hintergründe zu Metall-3D-Druck und additiver Fertigung finden sich in weiterführenden Beiträgen wie diesem Überblick zum Metall-3D-Druck und ergänzenden Ausführungen zur Branche auf additiven Fertigungsverfahren.







