Wie beeinflusst Wohndesign das Wohlbefinden?

Wie beeinflusst Wohndesign das Wohlbefinden?

Inhaltsangabe

Wohndesign und Wohlbefinden sind mehr als Dekoration. Studien aus Wohnpsychologie und Architektur zeigen, dass Raumgestaltung direkten Einfluss auf Stress, Schlafqualität und Produktivität hat.

In deutschen Städten wirken sich kleine Wohnungen und Mehrgenerationenhaushalte besonders stark auf die Wohnatmosphäre aus. Deshalb gewinnt die Frage nach dem Einfluss Wohnraum Gesundheit an Bedeutung.

Dieser Beitrag prüft Möbel, Beleuchtung und Accessoires aus Sicht eines Produktreviews. Ergonomie, Materialqualität und Nachhaltigkeit werden dabei gezielt betrachtet.

Im folgenden Fahrplan erklärt der Text, wie Farben, Licht, Materialien und psychologische Faktoren das Wohlbefinden steuern. Abschließend folgen praktische Lichtkonzepte, ergonomische Lösungen und konkrete Produktbewertungen.

Wie beeinflusst Wohndesign das Wohlbefinden?

Gutes Wohndesign wirkt sich direkt auf Stimmung, Gesundheit und Tagesablauf aus. Schon kleine Eingriffe wie Farbwahl, Lichtführung und Möbelanordnung verändern, wie Menschen Räume erleben und nutzen. Der Fokus liegt auf Praxis: wie Farbpsychologie Wohnung, Tageslicht Nutzung, Raumaufteilung Wohnraum und Wohnraumfluss konkret gesteuert werden können, um das Wohlbefinden zu steigern.

Psychologische Wirkung von Farben

Farben lösen Emotionen aus und formen Verhalten. Warme Töne wie Rot und Orange schaffen Energie und Geselligkeit. Kühle Töne wie Blau und Grün beruhigen und fördern Konzentration. Studien zur Farbwirkung zeigen, dass Schlafzimmer von sanften, kühlen Nuancen profitieren, während Wohnzimmer mit warmen Akzenten lebendiger wirken.

Für Ausgewogenheit empfiehlt es sich, einen neutralen Grundton wie Beige, Grau oder Weiß zu wählen. Mit gezielten Farbakzenten erzeugt man Stimmungskurven ohne Überreizung. Marken wie Farrow & Ball, Caparol und Dulux bieten abgetönte Innenfarben, die sich mit farbigen Textilien wie Kissen und Vorhängen einfach ergänzen lassen.

Die Anwendung der Farbpsychologie Wohnung unterstützt das Wohlbefinden Farben bewusst zu steuern. So entsteht ein Ambiente, das sowohl Ruhe als auch Aktivität erlaubt.

Einfluss von Licht und Tageslichtnutzung

Tageslicht reguliert den Biorhythmus und beeinflusst Schlaf, Stimmung und Leistungsfähigkeit. Räume mit guter Tageslicht Nutzung fördern Wachheit am Tag und besseren Schlaf in der Nacht. Fenstergröße und -platzierung sind zentrale Faktoren für intensive Lichtzufuhr.

Praktische Maßnahmen sind lichtdurchlässige Vorhänge und helle Wandfarben, die Licht reflektieren. Ergänzend kommen Tageslichtlampen von Philips Hue oder Osram zum Einsatz, wenn das natürliche Licht begrenzt ist.

Gezielte Lichtplanung verbessert die Tageslicht Nutzung und damit die physiologischen Vorteile für Bewohner.

Raumaufteilung und Bewegungsfreiheit

Eine kluge Raumaufteilung schafft klare Wege und Zonierungen. Offene Bereiche fördern Kommunikation, abgeschlossene Nischen ermöglichen Rückzug. Durchdachte Raumaufteilung Wohnraum reduziert Störungen und erleichtert Alltagstätigkeiten.

Möbelarrangements mit Sichtachsen und fließenden Übergängen verbessern den Wohnraumfluss. Modularen Lösungen wie von IKEA, USM Haller oder Muuto helfen, Fläche effizient zu nutzen und bewegungsfreie Bahnen frei zu halten.

Besserer Wohnraumfluss sorgt für Luftzirkulation, einfache Reinigung und weniger visuelle Überforderung. Das steigert das Wohlbefinden und die Nutzbarkeit des Wohnraums.

Wohlfühlfaktoren im Interior: Materialien und Texturen

Die Wahl von Oberflächen und Stoffen beeinflusst das Wohngefühl stark. Materialien prägen Atmosphäre, Raumtemperatur und Geruch. Ein bewusstes Zusammenspiel von Holz, Textilien und Stein schafft Geborgenheit und visuelle Tiefe.

Natürliche Materialien versus synthetische Stoffe

Natürliche Materialien wie Massivholz, Leinen, Wolle und Naturstein bieten Wärme und gute Atmungsaktivität. Solche Möbel emittieren weniger Schadstoffe und wirken optisch beruhigend.

Synthetische Stoffe wie Polyester oder Acryl punkten mit Pflegeleichtigkeit und Preis. Wer Nachhaltigkeit sucht, sollte auf GOTS-zertifizierte Textilien und FSC-zertifizierte Hölzer achten.

Marken wie Team 7 oder Hülsta zeigen, wie natürliche Materialien Möbel langlebig und stilvoll kombinieren. Diese Auswahl unterstützt langfristig Gesundheit und Umwelt.

Haptik und Komfort: Teppiche, Polster und Vorhänge

Die Haptik entscheidet über Wohlbefinden beim Sitzen und Gehen. Weiche Wollteppiche, atmungsaktive Polsterbezüge und schwere Vorhänge fördern Komfort und akustische Dämpfung.

Komfort Textilien reduzieren Nachhall und schaffen intimere Räume. Verdunkelungsvorhänge verbessern Schlafqualität und steigern das Gefühl von Sicherheit.

Empfehlungen reichen von Wollteppichen von Carpet Concept bis zu natürlichen Leinenbezügen von renommierten Einrichtungsmarken. Solche Texturen Wohnraum erzeugen taktile Nähe und Ruhe.

Pflegeaufwand und Langlebigkeit als Wohlfühlfaktor

Ein geringerer Pflegeaufwand senkt Stress im Alltag. Glatte Oberflächen und abnehmbare Bezüge erleichtern Reinigung und erhalten Ordnung.

Langlebigkeit zahlt sich für Umwelt und Geldbeutel aus. Investitionen in reparierbare Möbel von Herstellern wie Thonet oder hochwertigen Polstern reduzieren Austausch und Ressourcenverbrauch.

Pflegehinweise variieren: Holz mit ökologischen Pflegeölen behandeln, Stoffe nach Öko-Tex-Richtlinien reinigen. So bleibt die Materialqualität erhalten und das Wohngefühl stabil.

Innenraumgestaltung und psychische Gesundheit

Ein aufgeräumter Wohnraum beeinflusst das Innenraum psychische Gesundheit positiv. Weniger visuelle Reize verringern kognitive Last und helfen, den Alltag klarer zu strukturieren.

Entrümpeln reduziert Entscheidungsaufwand. Methoden wie KonMari und durchdachte Aufbewahrungssysteme schaffen Stabilität. Praktische Produkte von IKEA PAX oder Brabantia-Boxen helfen, Routinen zu etablieren.

Minimalismus kann Stress senken, wenn er pragmatisch umgesetzt wird. Minimalismus Stress entsteht nur dann, wenn zu radikal aussortiert wird. Eine pragmatische Balance fördert mentale Klarheit ohne Verlust persönlicher Identität.

Ordnung heißt nicht leere Räume; es bedeutet funktionale Struktur und einfache Pflege. Regelmäßige Routinen zur Flächenpflege machen Ordnung nachhaltig und entlasten den Alltag.

Persönliche Objekte stärken das Ich und den Wohlfühlfaktor. Eine kuratierte Auswahl an Erinnerungsstücken und Kunst schafft Identität ohne visuelle Überladung.

  • Galerie-Wand mit begrenzter Anzahl an Bildern
  • wechselbare Accessoires statt dauerhafter Ansammlungen
  • rahmensysteme von Nielsen und Posterrahmen von Hama als praktische Helfer

Zimmer mit passenden persönlichen Deko-Elementen fühlen sich vertraut an. Klare Regeln zur Anzahl und Platzierung verhindern, dass persönliche Deko zum Stressfaktor wird.

Natürliche Elemente verbessern das Raumgefühl. Biophilic Design integriert Pflanzen und natürliche Materialien, um Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern.

Pflanzen in der Wohnung bieten greifbare Vorteile für die Luftqualität und die Stimmung. In deutschen Haushalten sind Sansevieria, Efeutute, Philodendron und Ficus benjamina gut geeignet.

  1. Wählen nach Lichtverhältnissen und Pflegeaufwand.
  2. Nutzen von Lechuza-Selbstbewässerungstöpfen für pflegeleichte Lösungen.
  3. Einsatz von Hänge- und Regalpflanzen, um Grün flächig einzubinden.

Ein sinnvolles Zusammenspiel aus Ordnung, persönlichen Akzenten und Pflanzen Wohnung schafft Räume, die psychische Stabilität fördern. Kleine Veränderungen entfalten oft die größte Wirkung.

Lichtkonzepte und ihre Auswirkung auf Stimmung

Ein durchdachtes Lichtkonzept Wohnung verbindet Tageslicht und künstliche Beleuchtung so, dass Räume freundlich und funktional wirken. Es richtet Blick und Aktivität, sorgt für Wohlbefinden und passt die Lichtstimmung an Tagesrhythmen an. Praktische Maßnahmen und smarte Technik helfen, Licht gezielt zu steuern.

Natürliches Licht optimieren: Fensterplatzierung und Spiegel

Fensterflächen gezielt nutzen erhöht Helligkeit ohne hohen Energieaufwand. In Südausrichtung fällt viel Licht, nördliche Räume profitieren von größeren Verglasungen und passender Raumaufteilung.

Spiegel lenken Licht in dunklere Ecken und schaffen Tiefe. Transparente Vorhänge und helle Wandfarben verbessern Reflexion und helfen, Tageslicht optimieren ohne bauliche Eingriffe.

Dreifachverglasung nach Passivhaus-Standards kombiniert Wärmeschutz mit guter Lichtdurchlässigkeit. So bleibt Komfort erhalten, während Lichtintensität für Wohn- und Arbeitsbereiche stabil bleibt.

Künstliche Beleuchtung: Farbtemperatur und dimmbare Lösungen

Die Wahl der Farbtemperatur LED steuert Stimmung und Leistungsfähigkeit. Warmweiß (2700–3000K) eignet sich zum Entspannen. Neutralweiß (3500–4000K) ist praktisch für Alltag und Küche. Kaltweiß über 5000K fördert Konzentration beim Arbeiten.

Dimmbare Beleuchtung bietet Flexibilität. LED-Systeme mit hoher Energieeffizienz und CRI über 90 garantieren natürliche Farbwiedergabe. Philips Hue und Osram Smart+ ermöglichen zeitgesteuerte Profile und Anpassung von Helligkeit und Farbtemperatur LED.

Beleuchtungsszenarien für verschiedene Aktivitäten

  • Entspannung: Gedimmtes, warmes Licht für gemütliche Abende und eine angenehme Lichtstimmung.
  • Lesen: Punktuelle Akzentbeleuchtung mit 300–500 lx durch Leselampen von Artemide oder vergleichbare Marken.
  • Kochen/Arbeiten: Helle, neutralweiße Zonenausleuchtung für sichere und produktive Abläufe.

Akzentlicht hebt Kunstwerke und Regale hervor und sorgt für Tiefe. Ein abgestimmtes Lichtkonzept Wohnung integriert diese Szenarien und nutzt smarte Steuerung, um Tageslicht optimieren und künstliche Beleuchtung harmonisch zu verbinden.

Funktionalität und Ergonomie im Wohnraum

Gute Möbel kombinieren Komfort mit kluger Funktion. Sie fördern Alltagstauglichkeit und Wohlbefinden durch sinnvolle Formen, verstellbare Elemente und durchdachte Stauraumlösungen. Kleine Räume profitieren von klaren Prioritäten: Ergonomie, Flexibilität und Ordnung stehen im Vordergrund.

Möbelwahl für gesunde Körperhaltung

Beim Sitzmöbel zählt die Anpassbarkeit. Verstellbare Bürostühle von Marken wie Steelcase und Herman Miller bieten Lendenstütze und richtige Sitzhöhe. Für das Wohnzimmer zahlt sich ein gutes Sofa aus, das Rückhalt bietet. Ein gesundes Körperhaltung Sofa mit passender Polsterung und ergonomischem Design schützt die Wirbelsäule.

Auch bei Schlafplätzen lohnt sich die Investition. Matratzen von Ikea, Emma oder Casper mit orthopädischer Unterstützung und ein anpassbarer Lattenrost verbessern Schlafqualität und Rückenkomfort. Wer unsicher ist, testet Modelle im Showroom oder nutzt 30-Tage-Proben.

Multifunktionale Möbel für kleine Räume

Multifunktionale Möbel schaffen Platz und Flexibilität. Schlafsofas, klappbare Esstische und Betten mit integriertem Stauraum verwandeln kleine Wohnungen in vielseitige Lebensräume. Marken wie Innovation Living, IKEA und USM bieten durchdachte Lösungen.

  • Schlafsofas für Gästezimmer und Wohnzimmer
  • Klappbare Tische für Arbeits- und Essbereich
  • Modulare Regalsysteme für individuelle Raumaufteilung

Platzsparende Möbel reduzieren Anschaffungsumfang und erhöhen Nutzbarkeit. Sie sind wirtschaftlich sinnvoll in urbanen Wohnungen mit begrenzter Fläche.

Stauraumlösungen zur Reduktion visueller Unruhe

Verborgener Stauraum verringert Blickreize und fördert Ruhe. Geschlossene Schränke und Einbaulösungen wie die Schränke von Häcker sorgen für aufgeräumte Flächen. Ergänzend lassen sich Schubladeneinsätze und Ordnungsboxen von Brabantia oder Muji einsetzen.

Offene Regale funktionieren, wenn sie gezielt dekoriert und thematisch strukturiert sind. Nischen, hohe Schränke und Küchen-Organizer schaffen zusätzlichen Stauraum ohne visuelle Unruhe. Solche Stauraumlösungen stärken das Gefühl von Kontrolle und reduzieren Stress.

Produktbewertung: Möbel und Accessoires, die Wohlbefinden fördern

Dieser Produkttest Wohnen bewertet Möbel und Accessoires entlang klarer Kriterien: Ergonomie, Materialqualität, Nachhaltigkeit (FSC, GOTS, Blauer Engel), Pflegeaufwand, Designwirkung auf Stimmung und Preis-Leistung. Die Methodik kombiniert Praxistests über mindestens zwei Wochen, Nutzerfeedback und einen direkten Vergleich technischer Spezifikationen sowie Garantieleistungen. So entsteht eine verlässliche Möbel Bewertung Wohlbefinden für den Alltag.

Im ergonomische Möbel Test schneiden Herman Miller Aeron und Steelcase Gesture besonders gut ab. Beide Stühle bieten exzellente Unterstützung und Einstellmöglichkeiten; Aeron punktet mit Langlebigkeit, Gesture mit Sitzkomfort im Homeoffice. Für Schlafsysteme wird die Emma One Matratze für gute Druckentlastung empfohlen; IKEA HYLLESTAD dient als budgetfreundliche Alternative. Diese Empfehlungen zählen zu den beste Wohlfühlmöbeln, weil sie Gesundheit und Schlafqualität direkt verbessern.

Massivholzmöbel von Team 7 und Hülsta überzeugen bei Materialwirkung und Nachhaltigkeit, sind aber hochpreisig. Philips Hue Starterkits bieten flexible Lichtsteuerung zur Stimmungslage. Wollteppiche von Carpet Concept und Leinenvorhänge von Westwing erhöhen Haptik und Akustik, während Lechuza-Pflanzkästen und Elho Übertöpfe pflegeleichte Grünoasen schaffen. Für Wohlfühl-Accessoires lohnen sich Investitionen in langlebige Textilien; bei Dekor und kleinen Extras sind Spartipps möglich.

Die Schlussfolgerung lautet: Priorität liegt auf Ergonomie, naturnahen Materialien und kontrollierbarem Licht. Für das deutsche Publikum empfiehlt die Bewertung, in Bett, Matratze und Bürostuhl zu investieren und bei Accessoires und Textilien gezielt zu sparen. Bezugsquellen sind lokale Möbelhäuser, IKEA.de, Made.com, Westwing.de und spezialisierte Fachhändler für ergonomische Möbel und zertifizierte Naturprodukte.

FAQ

Wie beeinflusst Wohndesign das Wohlbefinden?

Wohndesign geht über Optik hinaus und beeinflusst physisches und psychisches Wohlbefinden direkt. Studien aus Umweltpsychologie und Architektur zeigen, dass Raumgestaltung Stresslevel, Schlafqualität, Produktivität und soziale Interaktion verändert. In deutschen Städten mit kleineren Wohnungen und Mehrgenerationenhaushalten wird funktionales, gesundheitsförderndes Design besonders relevant. Bei Produktbewertungen liegt der Fokus auf Ergonomie, Materialqualität, Nachhaltigkeit und der konkreten Wirkung von Möbeln, Beleuchtung und Accessoires.

Welche Rolle spielen Farben für die Stimmung in Wohnräumen?

Farben steuern Emotionen: Warme Töne wie Rot oder Orange fördern Energie und Geselligkeit, kühle Töne wie Blau und Grün beruhigen und fördern Konzentration. Für Schlafzimmer eignen sich beruhigende Blau- oder Grüntöne, im Arbeitsbereich neutralere oder kühlere Farben. Empfohlen wird ein neutraler Grundton (Beige, Grau, Weiß) mit gezielten Farbakzenten. Farbige Textilien sind ein unkomplizierter Weg zur Veränderung. Marken wie Farrow & Ball, Caparol und Dulux bieten geeignete Anstriche.

Wie wichtig ist Tageslicht im Wohnraum?

Tageslicht ist zentral: Es reguliert zirkadiane Rhythmen, beeinflusst Stimmung und Schlaf und unterstützt die Vitamin‑D‑Synthese. Mehr Tageslicht führt zu besserer Leistungsfähigkeit und erholsamem Schlaf. Praktische Maßnahmen sind größere Fensterflächen, lichtdurchlässige Vorhänge, helle Wandfarben und strategische Fensterplatzierung. Tageslichtlampen von Philips Hue oder Osram können Tageslichtmangel ausgleichen.

Wie beeinflusst Raumaufteilung das Wohlbefinden?

Klar strukturierte Wege und funktionale Zonierung fördern Bewegungsfreiheit, reduzieren Unfallrisiken und mindern Stress. Offene Bereiche unterstützen soziale Interaktion, abgeschlossene Zonen bieten Rückzugsmöglichkeiten. Sinnvolle Möbel‑Arrangements und Maßmöbel (z. B. IKEA METOD, USM Haller, Muuto) maximieren Nutzfläche, verbessern Luftzirkulation und verringern visuelle Überforderung.

Sind natürliche Materialien besser für das Wohlbefinden als synthetische?

Natürliche Materialien wie Holz, Baumwolle, Leinen, Wolle und Naturstein bieten bessere Atmungsaktivität, geringere VOC‑Emissionen und eine warme Ästhetik. Nachhaltigkeits‑ und Gesundheitszertifikate (FSC, GOTS, Blauer Engel, Öko‑Tex) helfen bei der Auswahl. Massivholzmöbel von Team 7 oder Hülsta und Leinenstoffe von Westwing verbessern das Wohnklima gegenüber vielen synthetischen Alternativen.

Welche Texturen und Haptiken fördern Geborgenheit?

Weiche Teppiche, hochwertige Polster und schwere Vorhänge erhöhen Komfort und akustische Dämpfung. Wollteppiche (z. B. Carpet Concept) und atmungsaktive Polsterbezüge schaffen ein behagliches Gefühl. Textilien mindern Nachhall und tragen so zur akustischen und emotionalen Behaglichkeit bei.

Wie wichtig sind Pflegeaufwand und Langlebigkeit für das Wohlbefinden?

Ein geringer Pflegeaufwand reduziert Stress; leicht zu reinigende Oberflächen vermitteln Sauberkeit und Kontrolle. Langlebige, reparierbare Möbel sind wirtschaftlich und nachhaltig vorteilhaft. Marken wie Thonet oder Anbieter von hochwertigen Massivholzmöbeln bieten oft bessere Lebensdauern und damit langfristiges Wohlbefinden.

Wie trägt Ordnung zu psychischer Gesundheit bei?

Entrümpelte Räume reduzieren kognitive Last und Entscheidungsaufwand. Minimalismus fördert mentale Klarheit. Methoden wie KonMari und praktische Aufbewahrungssysteme (Elfa, IKEA) schaffen Struktur. Gut organisierte Räume verringern Stress und steigern das Gefühl von Kontrolle.

Wie integrieren persönliche Gegenstände das Gefühl von Identität?

Erinnerungsstücke, Kunst und Fotos stärken Identität und Wohlbefinden. Entscheidend ist die Balance: eine kuratierte Galerie‑Wand oder limitierte persönliche Objekte pro Raum erzeugen Persönlichkeit ohne visuelle Überforderung. Rahmensysteme von Nielsen oder Posterrahmen von Hama erleichtern die Umsetzung.

Welche Pflanzen eignen sich für deutsche Wohnungen und welchen Nutzen haben sie?

Pflanzen wie Sansevieria, Efeutute, Philodendron und Ficus benjamina sind pflegeleicht und verbessern Luftqualität, senken Stress und steigern Produktivität. Biophilic Design integriert Grün in die Raumgestaltung. Selbstbewässernde Gefäße von Lechuza oder Elho erleichtern die Pflege.

Wie lässt sich natürliches Licht technisch optimieren?

Fensterflächen optimal nutzen, Südausrichtung für mehr Licht und Spiegel als Lichtlenker erhöhen Helligkeit. Helle Wandfarben reflektieren Licht, transparente Vorhänge ermöglichen Blendfreiheit. Moderne Verglasungen nach Passivhaus‑Standard sorgen für Wärme‑ und Lichtoptimierung.

Welche Bedeutung hat die Farbtemperatur künstlicher Beleuchtung?

Farbtemperatur beeinflusst Stimmung: Warmweiß (2700–3000 K) fördert Entspannung, Neutralweiß (3500–4000 K) eignet sich für Alltagsbereiche, Kaltweiß (>5000 K) unterstützt konzentriertes Arbeiten. Dimmbare LED‑Systeme und smarte Lösungen (Philips Hue, Osram Smart+) erlauben die Anpassung an Tageszeiten.

Welche Beleuchtungsszenarien sind für unterschiedliche Aktivitäten sinnvoll?

Für Entspannung empfiehlt sich gedimmtes warmes Licht. Lesen benötigt punktuelle Akzentbeleuchtung mit 300–500 lx. Kochen und Arbeiten erfordern starke, neutralweiße Zonen. Akzentlicht hebt Kunstwerke hervor. Produkte wie Leselampen von Artemide oder dimmbare Leuchten von Flos erfüllen solche Anforderungen.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl ergonomischer Möbel wichtig?

Ergonomische Möbel sollten verstellbar sein (Sitzhöhe, Lendenstütze), die richtige Tischhöhe ermöglichen und orthopädische Unterstützung bieten. Ergonomische Bürostühle von Herman Miller oder Steelcase gelten als vorbildlich. Beim Bett sind Matratzen mit guter Druckentlastung (Emma, Ikea‑Optionen) entscheidend für Rückengesundheit.

Welche multifunktionalen Möbel eignen sich für kleine Wohnungen?

Schlafsofas, klappbare Esstische, Betten mit Stauraum und modulare Regalsysteme (IKEA, MADE, USM) bieten Flexibilität und bessere Raumnutzung. Solche Lösungen sparen Platz und erhöhen die Nutzbarkeit urbaner Wohnungen.

Wie helfen Stauraumlösungen gegen visuelle Unruhe?

Geschlossene Schränke verbergen Unordnung, offene Regale werden gezielt dekoriert. Nutzung von Nischen, hohen Schränken und Ordnungsboxen (Brabantia, Muji) reduziert visuelle Reize. Sichtbare Ordnung senkt Stress und stärkt das Gefühl von Kontrolle.

Nach welchen Kriterien werden Möbel und Accessoires auf Wohlbefinden bewertet?

Bewertet werden Ergonomie, Materialqualität, Nachhaltigkeit (FSC, GOTS, Blauer Engel), Pflegeaufwand, Designwirkung und Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Praxistests, Nutzerfeedback und technische Spezifikationen bilden die Basis für verbindliche Empfehlungen.

Welche konkreten Produktempfehlungen gibt es für deutsches Publikum?

Empfohlen werden ergonomische Stühle (Herman Miller Aeron, Steelcase Gesture), Matratzen wie Emma One oder budgetfreundliche Alternativen von IKEA, Massivholzmöbel von Team 7 oder Hülsta und smarte Beleuchtungslösungen wie Philips Hue. Teppiche von Carpet Concept, Leinenvorhänge von Westwing und Pflanzgefäße von Lechuza ergänzen ein gesundes Wohnkonzept.

Wo lohnt es sich, beim Einrichten zu investieren und wo zu sparen?

Priorität haben Bett, Matratze, ergonomischer Bürostuhl und langlebige Möbel. Hier lohnt eine Investition. Bei Accessoires, Textilien und Dekorationsobjekten sind budgetfreundliche Optionen sinnvoll. Kombiniert man Ergonomie, natürliche Materialien und ein kontrolliertes Lichtkonzept, steigt das Wohlbefinden dauerhaft.
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